Liebe Freundinnen und Freunde des deutschen Frauenrugby,
die DRF führen eine Online-Befragung (möglichst) aller Frauenrugby-Spielerinnen und “Funktionärinnen” (Trainerinnen, Schiedsrichterinnen, Frauenwartinnen etc) durch.
Etliche unserer Kontakte aus dem Spielbetrieb haben wir schon per Mail angeschrieben.
Aber ein Mail-Verteiler ist niemals auf dem neusten Stand und sicher gibt es auch Vereine (oder zB Hochschulrugby-Gruppen, Schul-AGs mit Teilnehmerinnen im relevanten Alter…), die wir noch garnicht im Blickfeld haben.
Solltet ihr also Spielerin oder Verantwortliche sein und bisher weder eine Einladung per Mail direkt von uns oder eine Information über die Umfrage aus dem Vereinsumfeld bekommen haben, noch andersweitig von der Umfrage gehört haben, so meldet euch doch kurz per Email und ihr erhaltet dann eine Einladung.
Ebenso könnt ihr euch gerne per Mail melden, wenn ihr noch über die Fragen in der Umfrage hinaus etwas mitzuteilen/anzumerken habt (gerne anonym, unbedingt aber konstruktiv!):
pressedrf[at]googlemail.com
Wir freuen uns auf eure Antworten, die dann am 19.1.2012 auf dem Arbeitstreffen in Duisburg vorgestellt werden.
Auf der Basis dieser Erkenntnisse hoffen wir, gemeinsam mit euch sinnvolle Massnahmen zur Förderung des Frauenrugby in Deutschland entwickeln zu können.
Im Auftrag der DRF,
Nina Corda
Hier das Neuste in Sachen offener Spieltag:
Los geht es um 11 am Barmwisch in Hamburg.
Bitte reist etwas frueher an, damit genug Zeit zum Umziehen etc bleibt.
Der vorlaeufige Ablaufplan:
Alles ausser 7er – Schedule
10-11h : Eintreffen der Spielerinnen, Umziehen, Vorgespraech mit Trainern/Betreuern
11:30 : Gemeinsames Aufwaermen
12h : Einfuehrung in das grosse Spiel,
Standardsituationen:
-KickOff
-Ruck
-Maul
-Scrum
-LineOut
13:30 : Kurze Pause (Obst, Getraenke)
14h : Gemeinsames Aufwaermen
14:30 : KickOff
(2x20Min, 5-10Min Pause)
15:30 : Abschlussbesprechung, Feedback
16h : Duschen
16:30 : Essen
Nachdem wir im vergangenen Jahr einige nette Friendlies auf die Beine stellen konnten, moechten wir euch auch in diesem Jahr wieder zum “Alles, ausser 7er” einladen. Gastgeberinnen sind diesmal die Damen vom FC St Pauli.
Modus:
gemeinsames Warmmachen/Vorbereitung mit Einfuehrung in die Standards fuer die im grossen Spiel noch nicht Erfahrenen, anschliessend ein oder mehrere Spiele mit 10-15 Spielerinnen pro Team.
Ziel:
Eine Spielmoeglichkeit fuer alle, die sonst nur 7er spielen und 15er Teams, die ihre Erfahrungen weiter geben wollen, Spass und neue Leute kennenlernen.
Was muesst ihr tun:
Zusagen und anreisen ;-)
Ob mit dem ganzen Team oder als Piraten. Vor Ort werden wir Leistungs/Erfahrungs-gemischte Teams zusammenstellen, damit Chancengleichheit herrscht.
Kosten:
Keine!
Tragt euch in den Doodle ein (bitte Name und Club), damit wir rechtzeitig planen koennen!
http://www.doodle.com/qduxz6z2wirm65qf
Wir freuen uns auf Euch!
Neustart für die DRF?
Es gibt Institution, die an das Ungeheuer von Loch Ness erinnern: Es soll sie geben, aber die letzte Sichtung liegt lange zurück. Die Existenz der Deutschen Rugby Frauen (DRF) ist unbestritten, nur die Arbeit der DRF blieb abseits des Frauenrugbys unsichtbar. Ein Umstand, der nach Ansicht des neuen DRF-Präsidenten Domenico Rullo nicht auf mangelnden Einsatz der Beteiligten zurückzuführen ist: “Die bisher Aktiven haben tolle Arbeit geleistet. Stellvertretend für dieses Engagement seien hier Karen Weikard für den administrativen und Susanne Wiedemann für den sportlichen Bereich genannt.”
Am 16. Juli übernahm Rullo, gleichzeitig Vizepräsident des Rugbyverbandes Nordrhein- Westfalen, das seit dem Rücktritt von Olga Schneidewind verwaiste Präsidentenamt. “Ich sehe im Frauenrugby großes Potenzial. Das zeigt der hervorragende 7. Platz der 7er Nationalmannschaft bei der EM in Bukarest. Wir haben die Chance, langfristig vorne in Europa mit zuspielen. Bis dahin ist es ein weiter Weg, aber die Aufbauarbeit macht auch den Reiz dieser Aufgabe aus.” Dabei hofft Rullo auf die Unterstützung erfahrener Kräfte. “Wie bereits erwähnt, leisten alle in der DRF Engagierten sehr gute Arbeit. Ich hoffe, dass sie weiterhin dabei bleiben. Auch die neu dazugekommenen mach einen guten Eindruck.” Darüber hinaus will der neue Präsident auf die Vereine und Landesverbände zugehen: “Der Input der Basis ist wichtig. Es gibt eine Menge Best-Practice-Beispiele: Velten hat eine komplette Mädchenmannschaft. Vom Heidelberger RK mit seinem großen Kader kann man lernen, wie man Spielerinnen akquiriert und bei der Stange hält. Von diesen Erfahrungen können wir nur profitieren, wenn es darum geht, Vereine im Aufbau zu unterstützen. Außerdem müssen die Vereine bei der Weiterentwicklung des Frauenrugbys eingebunden werden.”
Neben den Vereinen wird auch die Zusammenarbeit mit dem Vorstand des DRV entscheidend sein. “Mit dem neuen Präsidium um Ralph Götz und Jürgen Zeiger ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich”, zeigt sich Rullo optimistisch. “Der DRV hat sich neu aufgestellt und wir sind in der Pflicht, an der Weiterentwicklung des deutschen Rugbys mitzuwirken.”
Einen Punkt hat Rullo dabei bereits ausgemacht: “Es liegt viel strukturelle Arbeit vor uns.” Jedenfalls ist die DRF wieder ein wenig sichtbarer.
© Fabian Müller-Lutz, Pressesprecher RNW, 2011
http://www.ustream.tv/usarugby
Liveberichterstattung vom U20 Nations Cup der Frauen aus Santa Barbara. Am 23. noch SA vs Canada und Finale: USA vs England
Da ich kuerzlich in Oldenburg zum Trainerlehrgang weilte, hatte ich etwas mehr Zeit, mir die dortige junge Truppe anzusehn.
Zunaechst zum Lehrgang: IRB Instructor Ian Davies schaffte es binnen kurzem, die mit unterschiedlichen Voraussetzungen (hauptsaechlich Spieler aus Oldenburg, aber auch Lehrer, alte Frauen…) teilnehmenden Rugbyfreunde zu begeistern. Es ging gleich in die Praxis.
Jeder “musste” ran und konnte aus dem gezeigten wieder etwas mitnehmen.
Leider war ich aufgrund bestimmter “technischer” Einschraenkungen nicht in der Lage, selber viele Uebungen mitzumachen, aber auch fuer mich gab es Aufgaben, zB Beobachtungen des Verhaltens der anderen Trainer etc.
Ich koennte dazu noch lang und breit ausfuehren, aber nur soviel: ich freue mich schon auf den 2. Teil.
Was ich sehr bezeichnend fand fuer das grosse Engagement der Oldenburger, war die Teilnahme eines wirklich grossen Teils des aktiven Kaders.
Neben mir waren noch 2 andere keine Spieler der GVO bei einer Gesamtzahl von 12 Leuten, dazu kamen im Lauf der 2 Tage noch Leute, die keine Zeit fuer den gesamten Lehrgang hatten, aber wenigstens am Nachmittag oder am Sonntag (wo auch Tag der offenen Tuer beim GVO war) ein paar Stunden eruebrigen konnten.
Es scheint generell erklaertes Ziel zu sein, auch neue Leute schnell verantwortlich ins Team und damit verbundene Aufgaben einzubinden und die vorhanden “Arbeit” auf alle Schultern zu verteilen, sodass evtl “Ausfaelle” nicht so ins Gewicht fallen.
Viele Vereine kranken IMHO daran, das die Hauptlast der Organisation etc auf einigen wenigen lastet und diese auf Dauer ermueden oder bei einem evtl Ausfall (Krankheit, Arbeitsbelastung im Job, Wegzug) kaum zu ersetzen sind.
Wenn es in Oldenburg wirklich so wie beobachtet weitergeht, wird das hoffentlich kein Problem sein.
Ich hatte am Rande auch noch Gelegenheit, mit Klaus-Uwe Gottschlich, der die Oldenburger bei ihrer Gruendung (im Oktober 2010 erst!) begleitet hat, zu reden und fand es sehr erfrischend.
Auch wenn ich nicht alle seine Ansichten teile, so habe ich doch hier erneut den Eindruck gewonnen, das seine Methoden (und auch sein enormes persoenliches Engagement) wirklich viel bewirken koennen.
Am vergangenen Sonntag haben wir dann noch einen Besuch beim Training gemacht (ich finde Sonntagstraining eine tolle Idee!) und uns wieder sehr wohl gefuehlt.
Besonders gefaellt mir natuerlich, das hier von Anfang an auch die Gruendung einer Frauenmannschaft angestrebt wird. Ich hoffe, das dies in absehbarer Zeit gelingt.
Fazit:
In Oldenburg geht was!
Ab Di. 19 Juli:
Basictraining mit Spence
Trainingszeiten: 19:30 bis 21:00, 19., 21., 26. und 28. Juli
Di./Tu. Handling und Passtechnik
Do./Th. Passtechnik und Kicking
Di./Tu. Kicking und Fangen
Do./Th. Tackling
Offizielles Ende der Sommerpause: 2.8.




